Einzelsieg geht an Roxeler Amazone

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In der Einzelwertung ganz vorne:  Roxels Marie Schulze Topphoff Foto: Jürgen Peperhowe

Marie Schulze Topphoff vom RV Roxel landete an der Spitze der Einzelwertung. Dabei ging sie mit einem ausgewiesenen Dressurpferd in den Springparcours.

Die Aufgabe, die Marie Schulze Topphoff in der abschließenden Disziplin im Kampf um die Wanderstandarte der Stadt Münster lösen musste, war nicht ganz einfach. Mit Fady Maalouf, einem ausgewiesenen Dressurpferd, ging der Youngster für den RV Roxel in den Springparcours. Doch der Anforderung wurde sie gerecht, mit ihrer sicheren und souveränen Nullrunde trug sie zum Optimalergebnis der Equipe bei, die sich damit noch von Rang vier zum Vizetitel vorschob.

Ein schöner Nebeneffekt: Schulze Topphoff landete an der Spitze der Einzelwertung. „Im Verlauf des Parcours’ hatte ich bei Marie nicht befürchtet, dass noch etwas anbrennen kann“, sagte Michael Potthink, der für das Springreiten in der Roxeler Equipe zuständig ist. Mit der Wertnote von 9,225 lag die Münsteranerin 0,5 Punkte vor Karin Schulze Topphoff, die dafür mit Seriensieger RV Gustav Rau Westbevern mal wieder die Bauernolympiade gewann.

Reiter feiern neue Fuchsmajore

Fuchsjagd

Max Orlowski und Sarah Havixbeck-Hartmann sichern sich die Titel

ROXEL. Ihren Verfolgern machte es Lara Heggelmann nicht gerade leicht: ein Ausweichmanöver hier, eine überraschende Wende dort. Doch Max Orlowski nutzte eine kleine Unachtsamkeit der Amazone, riss ihr den Fuchsschwanz von der rechten Schulter und sicherte sich somit den Titel des Fuchsmajors bei den Großpferden des Reit- und Fahrvereins Roxel. Bei den Ponys wurde Sarah Havixbeck-Hartmann neue Fuchsmajorin und Nachfolgerin von Lisa Schulze Topphoff.
Ausritt auch für Nichtreiter
Der Samstag begann zunächst mit einem Stelldichein an der Roxeler Reithalle. Von dort aus erfolgte der Start zum obligatorischen Ausritt. Auch Nichtmitglieder begleiteten diesen Ausflug per Fahrrad oder in einer der neun Kutschen sowie in einem Planwagen. Man steuerte verschiedene Stationen an, wie beispielsweise das Haus der noch amtierenden Pony-Majorin, die zum Frühstück einlud. Auf der Reitanlage der Familie Bennie Kleijn in Havixbeck gab es auf Einladung von Lara Heggelmann eine zünftige Erbsensuppe. Zurück in Roxel ging es dann um die Ermittlung der neuen Fuchsmajore. Bei den Großpferden gab es drei Vorläufe, die Max Orlowski, Karl-Josef Kückmann und Pia Westholt für sich entschieden. Diese drei traten dann auch im Finale an. Dort machten sie Jagd auf Heggelmann und den Fuchsschwanz. „Wo bleibt Ihr denn“, sagte die Verfolgte keck und aufmunternd. Orlowski hatte dann die passende Antwort.
Bei den Ponys traten Antonia Kasman, Hannah Trapp, Lukas Neufelder und Sarah Havixbeck-Hartmann an. Auch hier gab es eine spannende Verfolgungsjagd, die Sarah Havixbeck-Hartmann für sich entschied. kbö

Waghalsige Verfolgungsjagd

Mi., 22.10.2014
Welche Voraussetzungen müssen Pferd und Reiter für das Fuchsschwanzgreifen erfüllen? Waghalsige Verfolgungsjagd

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Glücklich strahlten im vergangenen Jahr (v.l.): Christian Gäher (1. Vorsitzender), Marlene Lienesch (Pony-Fuchsmajorin 2012), Lisa Schulze Topphoff (Pony-Fuchsmajorin 2013), Lara Heggelmann (Fuchsmajorin 2013) und Marie Fockenbrock (Fuchsmajorin 2012). Foto: nn

Münster-Roxel - 

Waghalsige Wendemanöver und schnelle Stopps werden beim Fuchsschwanzgreifen von Pferden und Reitern verlangt. So auch bei der Fuchsjagd, die der Reit- und Fahrverein Roxel am Wochenende durchführt.
Ein spektakuläres Schauspiel werden am Samstag (25. Oktober) wieder einige Reiter des Reit- und Fahrvereins (RuF) Roxel bieten, wenn sie um 15.15 Uhr an der Reithalle (Bösenseller Straße 6) zum traditionellen Fuchsschwanzgreifen antreten. Wilde Verfolgungsjagden, waghalsige Wendemanöver und mutige Griffe nach der Schulter des Vorjahresmajors, an der der Fuchsschwanz befestigt ist, ziehen die Zuschauer in ihren Bann.
Gewöhnlich werden die Ponys und Pferde ganz anders geritten. Was ist also an Vorbereitung erforderlich, damit die Vierbeiner bei diesem Wettkampf mitarbeiten? „Jeder Teilnehmer der Fuchsjagd sollte schon mal mit dem Pferd ins Gelände geritten sein“, gibt Sophie Pier-Eiling zu bedenken, die beim RuF für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig ist. Denn vor dem Fuchsschwanzgreifen findet ab 8.30 Uhr der Ausritt durch die Bauerschaften mit Stopps bei den Vorjahres-Fuchsmajoren statt. „Junge Pferde mögen die Gesellschaft von anderen, erfahrenen Pferden, dadurch wird es für sie leichter“, erläutert Pier-Eiling. „Es beruhigt sie, wenn die älteren Pferde manche ungewohnte Situationen schon kennen und sie gelassen hinnehmen, wie zum Beispiel die Begegnung mit einem Trecker.“
Die jungen Pferde würden sich viel von den erfahrenen Tieren abschauen. „Und das Reiten in einer größeren Gruppe reißt sie mit.“ Der Weg führt nach Möglichkeit über Reitwege. Wenn das nicht möglich ist, werden jedoch auch asphaltierte Wege genutzt.
Für das Fuchsschwanzgreifen wird nicht mit allen Pferden regelmäßig geübt, berichtet Sophie Pier-Eiling. „Wenn jemand sich vornimmt, den Fuchsschwanz zu holen, kann er mit dem Pferd dafür trainieren.“ Eine gute Kontrolle und reiterliches Können seien dabei gefragt. „Da muss man schon etwas mehr Gas geben, um den Schwanz greifen zu können“, weiß Pier-Eiling. Ein gutes Vertrauensverhältnis zwischen Pferd und Reiter müsse für diesen Einsatz gegeben sein. „Die Reiter müssen geübt und sattelfest sein. Sie müssen ruhig bleiben, denn das spürt ein Pferd.“
Bei Kindern und Jugendlichen müsse der Reitlehrer einschätzen, ob sie den Wettkampf schon austragen können. Wenn nicht das eigene Pferd geritten wird, entscheidet der Besitzer, ob das Tier mitwirken darf.
Nach dem Wettkampf wird etwas im Schritt geritten, damit die verschwitzten Pferde wieder trocknen können und auf Normaltemperatur kommen. Am nächsten Tag sollten sie ausreichend bewegt werden, um einem Muskelkater vorzubeugen.







Schulze Topphoffs siegen in Chevenez

MÜNSTER Das Gefühl, für Deutschland Nationenpreise zu gewinnen, kennt Philipp Schulze Topphoff bereits. Schon 2013 siegte der junge Reiter des RV Roxel mit der Equipe von Bundestrainer Peter Teeuwen beim Internationalen Jugendturnier in Chevenez (Schweiz) und sicherte damit Deutschland den ersten Platz in der Gesamtwertung der EY-Cup-Pony-Challenge. Genau dieses Kunststück wiederholte er nun, diesmal mit Schwester Lisa an der Seite.

Im Finale der europäischen Tour sattelte Philipp Schulze Topphoff Mentos Junior, mit dem er sich in den zwei Umläufen nur einen Abwurf erlaubte. Es waren die einzigen Strafpunkte, die in das Ergebnis flossen, da Julius Reinacher (Rosendahl) mit Christoph Columbus und Franziska Müller (Hückeswagen) mit Leo eine Doppel-Null ablieferten. Da fiel der missglückte Auftritt von Lisa Schulze Topphoff und Nalon nicht ins Gewicht, die in beiden Umläufen das Streichergebnis hatte. Deutschland siegte vor den auch Gesamtzweiten Niederlanden (neun Strafpunkte) und Belgien (zehn).

Zum Abschluss des Turniers glückten den Geschwistern zwei gute Ergebnisse im Einzel. Im Finale der kleinen Tour landete Lisa Schulze Topphoff mit Chiquilla Loca auf Rang sieben, ihr Bruder wurde mit Mentos Junior im Stechen des Pony-Grand-Prix beim Sieg von Johanna Sixt (Österreich) mit Florian Vierter.

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Erfolgreiche Abnahme der Fahrprüfung im Reit- und Fahrverein Roxel e.V.

Ein erfolgreiches Wochenende ganz im Zeichen des Fahrsportes hat der Reit- und Fahrverein Roxel verlebt. Durch die beiden Richter Helmut Mönnig und Uwe Damm wurden 8 Fahrerinnen und Fahrern die Prüfung für das Fahrabzeichen der Klasse 5 abgenommen und 3 Fahrerinnen die Prüfung für das Fahrabzeichen der Klasse 4. Nach einem aufregenden Prüfungsnachmittag konnten die 11 Nachwuchsfahrerinnen und -fahrer in geselliger Runde die durchweg guten Ergebnisse feiern. Ein besonderer Dank gilt den beiden langjährigen Ausbildern Heinz Lilienbecker und Theo Mengelkamp, die auch in diesem Jahr nicht nur durch ihr Fachwissen, sondern mit viel Einsatz und mitreißender Begeisterung für den Fahrsport die Prüflinge bestens vorbereitet haben. Doppelten Grund zum Feiern gab es seitens der Ausbilder, da Theo Mengelkamp in diesem Jahr bereits zum 25. Mal als Ausbilder des Fahrkurses im Reit- und Fahrverein Roxel tätig geworden ist.

Gruppenfoto Fahrabzeichen