Saisonabschlussfahrt

Zum Abschluss der Saison trafen sich die Roxeler Fahrerinnen und Fahrer mit ihren Gespannen noch einmal zu einer Ausfahrt mit diversen Spielen.

Wissen und Geschick gefragt

Fahrer des Reit- und Fahrvereins lassen Saison ausklingen

MÜNSTER-ROXELMit einer gemeinsamen Ausfahrt ließen die Fahrerinnen und Fahrer des Reit- und Fahrvereins Roxel die Saison rundum vergnüglich ausklingen. Erst beim morgendlichen Start an der Reithalle erfuhren die Teilnehmer mit ihren schmucken Gespannen, was im Laufe der nächsten Stunden unternommen werden sollte. Das hatten die Organisatoren geheim gehalten.

„Bei viel Glück mit dem Wetter standen verschiedene Spiele auf dem Plan“, heißt es in einer Mitteilung der Reit- und Fahrvereins. Sowohl von den Fahrern als auch von den Beifahrern wurde dabei Geschick verlangt und Wissen abgefragt.

Gegen Mittag legten die Teilnehmer eine Pause ein, bei der fürs leibliche Wohl aller gesorgt war. Am Nachmittag führte die Ausfahrt die Gespanne zur Reithalle zurück.

Bei der Siegerehrung am Abend warteten tolle Preise, die von Sponsoren zur Verfügung gestellt worden waren, auf die erfolgreichen Fahrer. Beschlossen wurde die Ausfahrt zum Saisonende in geselliger Runde an der Reithalle.


GruppenbildFahr

Schulze Topphoff trumpft in Appelhülsen auf

Reiten: Sieg bei der NRW-Childrens-Trophy

MÜNSTER. Den Sieg bei der NRW-Childrens-Trophy der Klasse L in Appelhülsen holte sich Lisa Schulze Topphoff (RV Roxel). Der Wettkampf war als Stilspringen mit Standardanforderungen und Springprüfung mit Stechen ausgeschrieben. Mit ChiquillaLoca distanzierte die Münsteranerin in der Gesamtwertung Tobias Kuhlage (RV Havixbeck-Hohenholte) und RimRod sowie Vicky Venschott(RV Greven) und Chiodetta. Im Finale der Pony-Springförderserie L-Tour an selber Stelle landete Schulze Topphoff auf Platz zwei. Im Sattel von Nalon musste sie sich im Stilspringen der Klasse L im Stechen nur Lars Berkemeier (RV Albersloh) mit Luna S beugen. Gina Marie Brenner (ZRFV Albachten) wurde mit Evolution Fünfte.

Greta Busacker glückt ihr DM-Debüt

Reiten: Rang 16 bei Pony-Vielseitigkeit mit Nemo, dazu Platz zwei im U 15-Bundesfinale

MÜNSTER. Eine beachtliche Premiere feierte Greta Busacker (RV Roxel) bei den Deutschen Meisterschaften der Pony-Vielseitigkeit. Die zwölfjährige Tochter von Olympiasiegerin und Weltmeisterin Ingrid Klimke landete im sachsen-anhaltinischen Hohenberg-Krusemark als eine der jüngsten Starterin unter 44 Teilnehmer auf dem 16. Platz.

Nachdem die Blondine mit ihrem Pony Nemo von Purnitzgrund gleich zu Beginn eine gute Dressur abgeliefert hatte, die mit 47,10 Minuspunkten auf dem vorläufigen Rang neun endete, lief es im Gelände am Samstag für das Duo nicht ganz so glatt. Ein Vorbeiläufer an Hindernis 21, 20 Strafpunkte und zusätzliche 5,2 für die Zeit bedeuteten nun 72,30 Minuspunkte und Rang 24 für die münsterscheSchülerin. Aber die ehrgeizige Nachwuchsreiterin ließ den Kopf nicht hängen und lieferte bei ihrem DM-Debüt im finalen Springparcours eine blitzsaubere Nullrunde mit ihrem Fuchspony ab und kletterte noch um acht Plätze.

Zwei Patzer von Abraxxas

Einen fehlerfreien Ritt hätte Busacker noch nicht einmal gebraucht, um sich mit Abraxxas, dem Erfolgspferd ihrer Mutter, den Sieg im U 15-Bundesfinale zu sichern. Nach der besten Dressur, in der das Duo mit 39,80 Minuspunkten als einziges die 40er-Marke unterboten hatte, und lediglich 2,4 Zeitfehlern im Gelände war ihr Vorsprung so groß, dass sogar ein Fehler zum Sieg gereicht hätte. Doch Abraxxas brachte gleich zwei Stangen zu Fall, was für Busacker mit einem Endergebnis von 50,20 Punkten den zweiten Platz bedeutete. Der Sieg ging an die 15 Jahre alte Caecilia Reemtsma mitSarotti (48,80).

(von Anna Ott)




Auf den Spuren der Mutter

Reiten: Greta Busacker bei der Vielseitigkeits-DM der Ponys

MÜNSTER. Greta Busacker (RV Roxel) hat schon viele große Turniere in ihrem Leben gesehen. Sie begleitete ihre Mutter Ingrid Klimke zu Olympischen Spielen, Europa- und Weltmeisterschaften, drückte fest die Daumen und fieberte mit.

In den kommenden drei Tagen ist es nun aber sie, die im Mittelpunkt der familiären Aufmerksamkeit steht, gemeinsam mit Nemo von Purnitzgrund startet die zwölfjährige Nachwuchs-Reiterin bei den Deutschen Meisterschaften der Pony-Vielseitigkeitsreiter in Hohenberg-Krusemark. In der sachsen-anhaltinischen Altmark wird nach der Dressur-Aufgabe heute und dem Gelände morgen am Sonntag nach dem finalen Springen der nationale Meister gekürt. Dort will dann auch Busacker ein Wörtchen mitreden, die zuletzt Anfang August beim Bundes-Nachwuchschampionat mit drei Titeln auf sich aufmerksam machte. Einen davon ergatterte die Schülerin aus Münster mit Abraxxas, dem langjährigen Erfolgspferd ihrer Mutter, das auch auf der Reise in den Osten mit an Bord war. Gemeinsam mit ihm startet sie zusätzlich im U15-Bundesfinale, das den besten Nachwuchs-Reitern die Gelegenheit bietet, erste Erfahrungen auf L-Niveau zu sammeln und sich damit auf den nächsten Schritt, die Deutsche Junioren-Meisterschaft, vorzubereiten.

Auch Ingrid Klimke (RV St. Georg) nimmt selbst im Sattel Platz. Mit der Schimmelstute Zilia steht für die frischgebackene Mannschaftsweltmeisterin eine Vielseitigkeitsprüfung auf dem Programm.

(von Anna Ott)



Klimkes Abraxxas passt auf Greta Busacker auf

MÜNSTER Ihr Großvater Reiner Klimke ist mit sechs olympischen Goldmedaillen bis heute der erfolgreichste Dressurreiter aller Zeiten. Ihre Mutter Ingrid, die amtierende Mannschaftsolympiasiegerin, gehört zu den besten Vielseitigkeitsreitern der Welt. Kein Wunder also, dass nun auch Greta Busacker vom RV Roxel immer häufiger in den Platzierungslisten an oberster Stelle auftaucht. So wie jetzt in Warendorf.


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Erfolg ist vererbbar: Ingrid Klimkes Tochter Greta Busacker (l.) gewann beim Bundesnachwuchschampionat der Vielseitigkeit die Einzelkonkurrenz bei den Pferden. Foto: imago

Beim Bundesnachwuchs-championat der Vielseitigkeit gewann die erst 12-Jährige die Einzelkonkurrenz bei den Pferden, wurde bei den Ponies Zweite und gehörte in beiden Klassen zum siegreichen westfälischen Team. Dabei zeigte sie in beiden Kategorien herausragende Leistungen. Der Lohn waren Noten bis zur 10,0. Mit ihrem Fuchspony Nemo von Purnitzgrund, das die Schülerin schon 2013 zu Doppelgold beim Bundesnachwuchsvierkampf trug, gab’s eine 9,0 für den Stilgeländeritt, eine 7,8 für das Stilspringen und eine 8,8 in der Dressur – alles auf A-Niveau.

Im Sattel des Erfolgspferdes

Hinzu kam ein 10,0 in der Theorie, eine 8,5 im Vormustern und eine 8,0 im Schwimmen was am Ende mit 137,9 Punkten den zweiten Platz hinter Teamkollegin und Ingrid Klimkes Patenkind Johanna Schulze Thier vom RV Herbern bedeutete. Eine noch recht neue Anpaarung sahen die Zuschauer und Richter dann im Wettkampf bei den Großpferden. Busacker hatte im Sattel von Abraxxas Platz genommen, dem langjährigen Erfolgspferd ihrer Mutter, das Mitte Juni aus dem großen Sport verabschiedet wurde und nun als Lehrmeister für die Nachwuchsreiterin sichtlich Spaß hat.

Die Chemie stimmt

Bereits beim ersten gemeinsamen Auftritt im Juli in Gahlen siegte das Duo im Geländeparcours. Was nicht nur die Reiterin zum Strahlen brachte. „Das war mein erstes Turnier mit Braxxi. Deswegen habe ich noch etwas ruhiger geritten. Aber er macht das alles so toll. Ich bin echt happy“, sagt Busacker. Auch ihre Mutter war begeistert von ihren beiden Schützlingen. „Braxxi hat toll auf Greta aufgepasst. Er ist wirklich ein Professor, und sie kann noch viel von ihm lernen. Das macht mich Stolz.“ In Warendorf bestätigte das Paar, dass die Chemie stimmt. Es erhielt eine 8,9 im Gelände, die 8,8 im Parcous und eine 8,6 in der Dressur (A-Niveau), was mit den Noten von 10,0 für die Theorie, 9,5 für das Vormustern und 8,0 fürs Schwimmen am Ende das Gesamtergebnis von 141,60 Punkten und damit den Sieg bedeutet.