Erklärtes Ziel: Oben mitmischen

ROXEL Der „K+K-Cup“ (22. bis 26. Januar) ist einer der Höhepunkte im Terminkalender der heimischen Reitvereine. Gerade die Mannschaften aus Münsters Westen mischten in den vergangenen Jahren immer vorn mit. Wir stellen die Teilnehmer vor. Im vierten Teil: Der Reit- und Fahrverein Roxel

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Der Reit- und Fahrverein will in diesem Jahr einen der vorderen Plätze belegen. Foto: Siegmund Natschke

Der Reit- und Fahrverein Roxel macht mobil: Jüngst trainierte man mehrmals die Woche, um beim Kampf um die Wanderstandarte möglichst gut abzuschneiden. Regelmäßig belegen die Roxelerinnen die vorderen Plätze, 2006 standen sie gar ganz oben auf dem Siegertreppchen. Insgeheim erhofft man sich auch bei diesem Mal mehr.

Kräfte bündeln

"Hier würde kein Pferd mitmachen, das nicht im ablaufenden Jahr schon Turniererfahrung gewonnen hätte“, erklärt Daniela Waldmann vom Verein. Sie möchte nicht von einer Favoritenrolle sprechen: „Aber wir wollen natürlich möglichst weit kommen.“

Der RFV Roxel konzentriert seine Kräfte. Die Bauernolympiade ist Chefsache. Möglich ist, dass für Roxel nicht nur Frauen antreten werden. Auch zwei Männer sind unter den Mannschafts-Aspiranten. Männlicher Reitnachwuchs, der nachrücken könnte, ist ebenso vertreten, so dass der Auftritt einer gemischten Mannschaft wahrscheinlich ist.

Aufs Siegertreppchen

Von den Kindern gab es manchmal auch Leckerlis für die Pferde. Doch nicht zu oft. Immerhin will Roxel dem Titelverteidiger RV Gustav Rau Westbevern die Sache schwer machen. Und vielleicht ja auch selber ganz oben auf dem Siegertreppchen stehen.





Roxeler Reiter fiebern dem K+K-Cup in der Halle Münsterland entgegen

... „Ich bin ungern Zweiter“, sagt hingegen der Ausbilder des Roxeler Reit- und Fahrvereins, Michael Potthink. Der vom RV Selm-Bork-Olfen kommende Trainer bereitet zum ersten Mal ein Team für den Mannschaftswettkampf in der Halle Münsterland vor. Er feierte allerdings schon mehrfach tolle Erfolge mit anderen Mannschaften bei Kreisturnieren, beim Wettkampf um die „Goldene Schärpe“ und beim Provinzial-Turnier. Dennoch ist ihm klar, dass die Konkurrenz beim K+K-Cup „nicht ohne“ ist und ein Sieg dort nicht einfach eingefahren werden kann. Im vergangenen Jahr belegte das Team aus Roxel Rang drei. „Diesen Platz zu halten, wird sicher nicht leicht“, sagt der Ausbilder. Auch er verfügt über mehrere Kandidaten, aus denen er kurz vor dem Wettkampf auswählen kann: Jutta Brintrup, Sina Wiedau, Sabrina Bein, Lucas Ackermann, Lisa Hufelschulte, Lisa Schulze Topphoff, Marlene Lienesch, Tim Dickmänken, Theresa Zölzer, Kathrin Schlagheck und Stefanie Gäher. „Wir haben in diesem Jahr viele junge, unerfahrene Reiter in das Team integriert, auf die wir in den nächsten Jahren setzen wollen“, erklärt Daniela Waldmann vom RV Roxel. Es sei wichtig, nicht nur die bewährten Reiter an den Start zu schicken, sondern auch dem Nachwuchs die Chance zu geben, Erfahrungen zu sammeln.

Reitquartett in nationalen Aufgeboten

MÜNSTER. Zum Jahreswechsel hat sich in den Kaderlisten der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) bei den Nachwuchs-Reitern einiges verändert. Münster aber ist weiterhin in den nun veröffentlichten Aufgeboten dabei, gleich vier Talente vertreten die Farben der Stadt.
Bei den Junioren steht Springreiterin Marie Schulze Topphoff (RV Roxel) mit Corpicco im C-Kader, ihr Bruder Philipp gehört mit Mentos Junior zur D/C-Auswahl der Ponyreiter. Andrea Hoppe erhielt mit Emilou und La Fleur eine Nominierung für den Perspektivkader D/C.
Zu den besten Dressurreitern ihrer Altersklasse zählt Maike Mende. Die 15-Jährige vom RV St. Hubertus Wolbeck ist mit Rothschild im D/C-Kader der Junioren, dazu schaffte sie es mit Desert Rose ins D/C-Aufgebot der Ponydressur. Ihre Berufung unterstrich Mende mit guten Ergebnissen im niederländischen Drachten. Mit Desert Rose wurde sie hinter Lokalmatadorin Lisanne Zoutendijk Kür-Zweite und platzierte sich zuvor in der Pony-Tour auf den Rängen zwei und vier. Im Sattel von Rothschild war bei den Junioren der fünfte Platz das beste Resultat, dazu gab es Rang acht und zehn (Kür). hh

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Schulze Topphoff auf Aachener Ehrenrunde dabei

Reiten: Platz drei beim Salut Festival

MÜNSTER. Einmal mehr hat Philipp Schulze Topphoff am Wochenende bewiesen, dass er zu den besten Pony-Springreitern Deutschlands gehört. Beim Salut Festival in der Albert-Vahle-Halle auf dem CHIO-Gelände Aachen
landete der 14-jährige Youngster des RV Roxel im Sattel von Pico auf dem dritten Platz der Gesamtwertung. Nachdem Schulze Topphoff beim Eröffnungsspringen fehlerfrei Elfter geworden war (wir berichteten), ließ er in der zweiten Wertungsprüfung den achten Rang folgen. Damit schaffte er den Sprung ins Finale der besten 30 Reiter, in dem das Talent im Umlauf ohne Abwurf blieb. Im Stechen aber erlaubte sich Schulze Topphoff dann vier Strafpunkte und wurde Fünfter – seine Zeit von 34,96 Sekunden hätte aber auch bei einer fehlerfreien Runde den fünften Platz bedeutet. Den
Gesamtsieg sicherte sich Kathrin Stolmeijer (RFV Emsbüren) mit Neila vor dem Niederländer Niels Kersten mit
Ocean Hill Aktiva. Bei den Junioren schaffte Andrea Hoppe den Sprung unter die besten zehn. Die Amazone
vom RFV Handorf-Sudmühle reihte sich in der Gesamtwertung im Sattel von La Fleur auf dem achten Platz ein.
Nach Rang drei zum Auftakt qualifizierte sie sich als Siebte des zweiten Springens für das Finale. Im Großen Preis leistete sie sich dann mit der achtjährigen Stute einen Abwurf. Da ihre Zeit von 65,25 Sekunden aber recht schnell war, rettete Hoppe noch Platz neun. Nach drei Prüfungen triumphierte Theresa Ripke (RV Südangeln) vor Team-Europameisterin Justine Tebbel (Emsbüren). Marie Schulze Topphoff verpasste das Finale und kam nach zwei Wertungen mit Corpicco auf Rang 33. hh

Finale TG Baumberge 3. Platz Rieke Dickmänken

Di., 03.12.2013

Finale des Junior-Cups der TG Baumberge RVA ist stolz auf seinen Youngster

FinaleTGBaumberge2013

Siegerehrung des Junior-Cups:  Die Albachtenerin Fiona Wilhelmer (l.) gewann mit ihrem Schimmelpony Filou vor dem Appelhülsener Cedric-Niklas Triebsch auf Kenneth (2.v.l.). Foto: Marion Fenner

Cedric-Niklas Triebsch vom RV Appelhülsen belegte im Finale des Junior-Cups der TG Baumberge, das erneut im Rahmen der Appelhülsener Dressurtage ausgetragen wurde, auf Kenneth den zweiten Platz.

Von Marion Fenner

Zwölf junge Reiter der Turniergemeinschaft Baumberge hatten im Sommer bei sieben Turnieren für den Junior-Cup eifrig Punkte gesammelt und sich damit für das Finale beim Turnier in Appelhülsen qualifiziert. Dort wurden die Karten – wie so oft in den vergangenen Jahren – noch einmal neu gemischt.

Eine E-Dressur und ein E-Springen mussten die Finalisten reiten. Letztlich setzte sich Fiona Wilhelmer vom RV Albachten mit ihrem Schimmelpony Filou durch. Sie gewann die letzte Prüfung und damit auch gleichzeitig die Gesamtwertung. Bereits im vergangenen Jahr hatte sich die Reiterin für das Finale qualifizieren können, doch dann sei ihr Pony kurz zuvor verkauft worden. In diesem Jahr hatte sie sich deshalb mit ihrem neuem Sportpartner Filou noch einmal besonders ins Zeug gelegt und konnte nun so richtig auftrumpfen.

Platz zwei ging an einen Neuling in diesem Wettbewerb: Cedric-Niklas Triebsch auf Kenneth. Er startet für den gastgebenden Verein RV Appelhülsen und konnte sich von seinen Fans so richtig feiern lassen. Über den dritten Platz freute sich Rieke Dickmänken vom RV Roxel. Sie hatte die Fuchsstute Lea gesattelt. Vierte wurde die Appelhülsenerin Johanna Lethaus auf Daiquirii.

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