„ein Sahneteilchen“ (Hess)

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Kurz durchgeatmet, und weiter ging es im Takt. Der nächste Höhepunkt ließ nicht lange auf sich warten. Verantwortlich dafür war der RV Roxel, der „ein Sahneteilchen“ (Hess) in das Viereck zauberte. Eine Kür auf hohem Niveau zeigten Jutta Brintrup, Sabrina Bein, Sina Wiedau und Luca Ackermann, die Roxeler Viererbande präsentierte sich in Top-Form.

Die Trab- und Galoppverstärkung passten, die Pferde waren losgelassen und sicher in den Lektionen. Der Lohn war die Note 26,80, die Roxel in Westbeverns Sichtweite brachte. Sehr zur Freude von Ausbilderin Daniela Waldmann, die strahlend die Glückwünsche auf dem Abreiteplatz entgegennahm. „Es geht zwar immer besser. Aber das war ein ganz toller Auftritt von der Mannschaft“, so Waldmann, die mit Roxel Teil eins des Kürabends beendete.


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Einverstanden mit ihrem Abschneiden waren auch die Nachbarn RV Albachten und RV Roxel, die als Vierter und Fünfter ihre Positionen aus dem Vorjahr tauschten und ihre Platzierungen mit dem Maximalergebnis im Springen verteidigten.

Lob fürs Nesthäkchen

Sein Roxeler Kollege Peter Duitz fand ebenfalls nur lobende Worte für seine Equipe. „Die Reiter haben es alle super gemacht.“ Mit seinem Kompliment schloss er natürlich Nesthäkchen Lisa Schulze Topphoff ein, die mit ihren zwölf Jahren eine ganz coole Leistung bot. „Ich war nicht nervös. Die vielen Zuschauer habe ich nicht gesehen, sondern nur gehört“, meinte der Youngster.








Erklärtes Ziel: Oben mitmischen

ROXEL Der „K+K-Cup“ (22. bis 26. Januar) ist einer der Höhepunkte im Terminkalender der heimischen Reitvereine. Gerade die Mannschaften aus Münsters Westen mischten in den vergangenen Jahren immer vorn mit. Wir stellen die Teilnehmer vor. Im vierten Teil: Der Reit- und Fahrverein Roxel

Mannschaft2014
Der Reit- und Fahrverein will in diesem Jahr einen der vorderen Plätze belegen. Foto: Siegmund Natschke

Der Reit- und Fahrverein Roxel macht mobil: Jüngst trainierte man mehrmals die Woche, um beim Kampf um die Wanderstandarte möglichst gut abzuschneiden. Regelmäßig belegen die Roxelerinnen die vorderen Plätze, 2006 standen sie gar ganz oben auf dem Siegertreppchen. Insgeheim erhofft man sich auch bei diesem Mal mehr.

Kräfte bündeln

"Hier würde kein Pferd mitmachen, das nicht im ablaufenden Jahr schon Turniererfahrung gewonnen hätte“, erklärt Daniela Waldmann vom Verein. Sie möchte nicht von einer Favoritenrolle sprechen: „Aber wir wollen natürlich möglichst weit kommen.“

Der RFV Roxel konzentriert seine Kräfte. Die Bauernolympiade ist Chefsache. Möglich ist, dass für Roxel nicht nur Frauen antreten werden. Auch zwei Männer sind unter den Mannschafts-Aspiranten. Männlicher Reitnachwuchs, der nachrücken könnte, ist ebenso vertreten, so dass der Auftritt einer gemischten Mannschaft wahrscheinlich ist.

Aufs Siegertreppchen

Von den Kindern gab es manchmal auch Leckerlis für die Pferde. Doch nicht zu oft. Immerhin will Roxel dem Titelverteidiger RV Gustav Rau Westbevern die Sache schwer machen. Und vielleicht ja auch selber ganz oben auf dem Siegertreppchen stehen.





Roxeler Reiter fiebern dem K+K-Cup in der Halle Münsterland entgegen

... „Ich bin ungern Zweiter“, sagt hingegen der Ausbilder des Roxeler Reit- und Fahrvereins, Michael Potthink. Der vom RV Selm-Bork-Olfen kommende Trainer bereitet zum ersten Mal ein Team für den Mannschaftswettkampf in der Halle Münsterland vor. Er feierte allerdings schon mehrfach tolle Erfolge mit anderen Mannschaften bei Kreisturnieren, beim Wettkampf um die „Goldene Schärpe“ und beim Provinzial-Turnier. Dennoch ist ihm klar, dass die Konkurrenz beim K+K-Cup „nicht ohne“ ist und ein Sieg dort nicht einfach eingefahren werden kann. Im vergangenen Jahr belegte das Team aus Roxel Rang drei. „Diesen Platz zu halten, wird sicher nicht leicht“, sagt der Ausbilder. Auch er verfügt über mehrere Kandidaten, aus denen er kurz vor dem Wettkampf auswählen kann: Jutta Brintrup, Sina Wiedau, Sabrina Bein, Lucas Ackermann, Lisa Hufelschulte, Lisa Schulze Topphoff, Marlene Lienesch, Tim Dickmänken, Theresa Zölzer, Kathrin Schlagheck und Stefanie Gäher. „Wir haben in diesem Jahr viele junge, unerfahrene Reiter in das Team integriert, auf die wir in den nächsten Jahren setzen wollen“, erklärt Daniela Waldmann vom RV Roxel. Es sei wichtig, nicht nur die bewährten Reiter an den Start zu schicken, sondern auch dem Nachwuchs die Chance zu geben, Erfahrungen zu sammeln.

Reitquartett in nationalen Aufgeboten

MÜNSTER. Zum Jahreswechsel hat sich in den Kaderlisten der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) bei den Nachwuchs-Reitern einiges verändert. Münster aber ist weiterhin in den nun veröffentlichten Aufgeboten dabei, gleich vier Talente vertreten die Farben der Stadt.
Bei den Junioren steht Springreiterin Marie Schulze Topphoff (RV Roxel) mit Corpicco im C-Kader, ihr Bruder Philipp gehört mit Mentos Junior zur D/C-Auswahl der Ponyreiter. Andrea Hoppe erhielt mit Emilou und La Fleur eine Nominierung für den Perspektivkader D/C.
Zu den besten Dressurreitern ihrer Altersklasse zählt Maike Mende. Die 15-Jährige vom RV St. Hubertus Wolbeck ist mit Rothschild im D/C-Kader der Junioren, dazu schaffte sie es mit Desert Rose ins D/C-Aufgebot der Ponydressur. Ihre Berufung unterstrich Mende mit guten Ergebnissen im niederländischen Drachten. Mit Desert Rose wurde sie hinter Lokalmatadorin Lisanne Zoutendijk Kür-Zweite und platzierte sich zuvor in der Pony-Tour auf den Rängen zwei und vier. Im Sattel von Rothschild war bei den Junioren der fünfte Platz das beste Resultat, dazu gab es Rang acht und zehn (Kür). hh

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Schulze Topphoff auf Aachener Ehrenrunde dabei

Reiten: Platz drei beim Salut Festival

MÜNSTER. Einmal mehr hat Philipp Schulze Topphoff am Wochenende bewiesen, dass er zu den besten Pony-Springreitern Deutschlands gehört. Beim Salut Festival in der Albert-Vahle-Halle auf dem CHIO-Gelände Aachen
landete der 14-jährige Youngster des RV Roxel im Sattel von Pico auf dem dritten Platz der Gesamtwertung. Nachdem Schulze Topphoff beim Eröffnungsspringen fehlerfrei Elfter geworden war (wir berichteten), ließ er in der zweiten Wertungsprüfung den achten Rang folgen. Damit schaffte er den Sprung ins Finale der besten 30 Reiter, in dem das Talent im Umlauf ohne Abwurf blieb. Im Stechen aber erlaubte sich Schulze Topphoff dann vier Strafpunkte und wurde Fünfter – seine Zeit von 34,96 Sekunden hätte aber auch bei einer fehlerfreien Runde den fünften Platz bedeutet. Den
Gesamtsieg sicherte sich Kathrin Stolmeijer (RFV Emsbüren) mit Neila vor dem Niederländer Niels Kersten mit
Ocean Hill Aktiva. Bei den Junioren schaffte Andrea Hoppe den Sprung unter die besten zehn. Die Amazone
vom RFV Handorf-Sudmühle reihte sich in der Gesamtwertung im Sattel von La Fleur auf dem achten Platz ein.
Nach Rang drei zum Auftakt qualifizierte sie sich als Siebte des zweiten Springens für das Finale. Im Großen Preis leistete sie sich dann mit der achtjährigen Stute einen Abwurf. Da ihre Zeit von 65,25 Sekunden aber recht schnell war, rettete Hoppe noch Platz neun. Nach drei Prüfungen triumphierte Theresa Ripke (RV Südangeln) vor Team-Europameisterin Justine Tebbel (Emsbüren). Marie Schulze Topphoff verpasste das Finale und kam nach zwei Wertungen mit Corpicco auf Rang 33. hh