Spannende Wettkämpfe in Roxel Lara Heggelmann ist die neue Fuchsmajorin

Es war gar nicht so einfach, der Vorjahres-Fuchsmajorin des Reit- und Fahrvereins Roxel, Marie Fockenbrock, den Fuchsschwanz von der Schulter zu ziehen. Letztlich musste sich Fockenbrock geschlagen geben: 2013 heißt die neue Fuchsmajorin Lara Heggelmann.Von Siegmund Natschhke

Vorsitzender Christian Gäher (l.) präsentierte die alten und neuen Titelträger: (v. l.) Marlene Linesch, Lisa Schulze-Topphoff, Lara Heggelmann und Marie Fockenbrock.
Am vorherigen Ausritt hatten 41 Pferde und Ponys teilgenommen. Ein Planwagen war dabei, sechs Kutschgespanne, 55 Radfahrer sowie etliche „Schlachtenbummler“. „Wir haben eine Strecke ausgewählt, die nicht über die Hauptstraßen führt, sondern über Reit- und Wanderwege“, erklärte Manfred Schlattmann, der zweite Vorsitzende des Vereins.

Nachdem man sich am Morgen an der Reitanlage des Vereins getroffen hatte, ging es gemeinsam zur letztjährigen Pony-Fuchsmajorin Marlene Linesch, bei der es ein zünftiges Frühstück gab. Dann ging es weiter zum Kotten der Familie Zöltzer, von da aus Richtung Aatal zum Pferdehof von Josef Klümpers.

Herzhafte Erbsensuppe für die Teilnehmer

Dort gab es den „Satteltrunk“ für alle. Schließlich ritten und fuhren die Teilnehmer nach Altenroxel zur amtierenden Fuchsmajorin Marie Fockenbrock, die herzhafte Erbsensuppe kredenzte. Den Ausritt wertete Schlattmann als vollen Erfolg: „Es war wunderbar.“

Nicht nur das: „Wir haben traumhaftes Wetter“, meinte Daniela Waldmann von der Turnierleitung. Beste Voraussetzungen also, um auf der Reitanlage die neuen Fuchsmajore zu ermitteln. Christian Gäher, Vorsitzender des Vereins, teilte in Gruppen ein. Los ging es mit dem Nachwuchs.

Eine Familie, eine Sportart

Hier wurde Lisa Schulze-Topphoff neue Pony-Fuchsmajorin. Sie entstammt einer richtigen Reiterfamilie: Nicht nur Vater Bernd, sondern auch ihre beiden Geschwister nehmen regelmäßig an Turnieren teil. Bei den Großpferden gab es einen packenden Wettbewerb.

Mehrere Versuche, der Titelträgerin Marie Fockenbrock den Fuchsschwanz von der rechten Schulter zu ziehen, scheiterten. Dann kamen sie von allen Seiten: Fockenbrock stand mit ihrem Pferd, als Lara Heggelmann überraschend von hinten den Fuchsschwanz ergriff und damit neue Fuchsmajorin ist.

Ihre Titelträger feierten die Mitglieder des Reit- und Fahrvereins am Abend während des großen Fuchsjagdballs im Hotel-Restaurant Brintrup.

CSIOP Chevenez: Doppelerfolg für deutsche Ponyspringreiter

Deutsche Ponyspringreiter gewinnen Nationenpreis und damit auch Nationenpreisserie EY-Cup Pony Challenge

Chevenez/SUI – Die deutschen Ponyspringreiter sind nicht zu bremsen. Nach Mannschaftsgold bei den Pony-Europameisterschaften hat das Team von Bundestrainer Peter Teeuwen (Hanstedt) nun auch den Nationenpreis in Schweizer Chevenez und damit die die Teamwertung der EY-Cup Pony Challenge vor Belgien und Irland gewonnen.

Quer durch Europa führte die EY-Cup Pony Challenge und machte Station im französischen Fontainebleau, in Wierden in den Niederlanden und bei den EM im italienischen Arezzo. Beim Finale in Chevenez wurde Deutschland durch die drei Championatsreiter Philipp Schulze Topphoff (Havixbeck) mit Don Carlos (10 Strafpunkten im ersten Umlauf/ 9 im zweiten), Justine Tebbel (Emsbüren) mit Okehurst Little Bow Wow (4/0) und Lars Volmer (Legden) mit Carrick (0/0) sowie Johannes Schuster (Pöttmes) mit Spotlieght One (4/5) vertreten. Mit einem Endergebnis von 21 Strafpunkten verwies das Quartett die Teams aus Irland mit 26 Strafpunkten und den Niederlanden mit 32 Strafpunkten auf die Plätze. „Unsere Ponyreiter sind hochmotiviert. Die Erfolge in dieser Saison – zweiter Platz in Fontainebleau, Gold in Arezzo – haben sie natürlich zusätzlich beflügelt“, sagte Peter Teeuwen.

Greta Busacker holt sich die Goldene Schärpe

Reiten: Klimke-Tochter glänzt in Löningen

Wie die Mutter, so die Tochter. In Sachen Vielseitigkeit macht man den Klimkes nichts vor. Auf ihren Pferden sind sie nicht zu halten, wenn es um Dressur, Geländeritt und Springen geht. Den Mehrkampf im Reitsport mögen sie nun mal, Mutter Ingrid und Tochter Greta gleichermaßen. Und sie mögen diesen Sport nicht nur, sie sind auch überaus erfolgreich. Die Mutter hat bereits Olympisches Gold und vieles mehr in der Vitrine, die Tochter beginnt bereits mit der Trophäensammlung. Bester Beleg: Mit einem hauchdünnen Abstand von gerade mal 0,2 Punkten zum Siegerteam aus Hannover (191,5 Punkte) ist die westfälische Pony-Verbandsmannschaft (191,3 Punkte) jetzt mit dem zweiten Platz von der Goldenen Schärpe aus Löningen zurückgekehrt.
Mit im Team war Greta Busacker (RV Roxel), die Tochter von Ingrid Klimke. Insgesamt hatten 18 Teams am Wettbewerb teilgenommen, der aus den Teilprüfungen Dressur, Stil-Springen, Stil- Geländeritt, Vormustern und Theorie bestand. Musste sie im Team noch mit dem zweiten Platz vorliebnehmen,
stand sie in der Einzelwertung ganz oben. Greta Busacker sicherte sich mit Nemo vom Purnitzgrund (129,30) die Goldene Schärpe, Bronze holte ihre Freundin Johanna Schulze Thier (RV Herbern) mit Mondeo (125,50). Beinahe hätten die beiden vielseitigen Westfälinnen noch mehr Punkte gesammelt. Doch da ihre beiden Ponys beim Vormustern etwas unruhig wurden, gab es für diese Teildisziplin für beide nur eine 7,0. Nachdem Greta Busacker im Gelände aber schon eine 9,5 und im Springen eine 9,2 eingeheimst hatte, war an ihrem Sieg nichts mehr zu rütteln.

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Greta Busacker auf Mamas Spuren

MZ 17.09.2013
Reiten: Klimke-Tochter holt Goldene Schärpe
MÜNSTER. Greta Busacker scheint so langsam in die Fußstapfen ihrer erfolgreicher Mutter zu treten. Die Tochter von Olympiasiegerin Ingrid Klimke ist seit Sonntagdie beste deutsche Nachwuchsreiterin der Pony-Vielseitigkeit.Im niedersächsischen Löningen gewann das Reittalent des RFV Roxel den Deutschlandpreis 2013, sicherte sich im Sattel von Nemo die Goldene Schärpe.Nach der Dressur, der Theorie, dem Vormustern sowie dem Geländeritt über 1700Meter und dem Springen lag Busacker mit 129,30 Punkten vor Marie Jentz (RFV Filderstadt)mit Manhattan in Gold (125,50). Mit dem Team Westfalen landete sie hinter Hannover auf Platz zwei.

Bundeschampionat „Nuno“

Sechsjähriges Hengstpony der Lienener Züchterin Christel Noltmann-Kröger siegt beim Bundeschampionat „Nuno“ springt am besten

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Im strömenden Regen wurde Christel Noltmann-Kröger für ihr züchterisches Wirken ausgezeichnet (hier mit ihrem gezogenen Hengst Nuno, Bundeschampion 2012 und 2013). Foto: S. Wegener

Ein Bundeschampion, eine Silbermedaille und viele Einzelplatzierungen: Das Gipfeltreffen Deutschlands bester Nachwuchspferde auf den DKB-Bundeschampionaten in Warendorf war aus Sicht des Zucht-, Reit- und Fahrvereins Lienen einmal mehr äußerst erfolgreich. Den Coup landete Nuno unter Marie Schulze Topphoff (Roxel) aus der Zucht von Vereinskameradin Christel Noltmann-Kröger.
Der gekörte Westfalenhengst Nuno (von Nabuco x Van Gogh R) dominierte beeindruckend die Springponykonkurrenz der 6-jährigen Springponys. In allen drei Prüfungen landete der Überflieger mit seiner Reiterin deutlich auf dem ersten Platz und holte sich nach 2012 bei den 5-jährigen nun den Championatstiteln bei den 6-jährigen – sehr zur Freude seiner Züchterin.
Von Anke Fleddermann

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