Reiten: Platz drei beim Salut Festival

MÜNSTER. Einmal mehr hat Philipp Schulze Topphoff am Wochenende bewiesen, dass er zu den besten Pony-Springreitern Deutschlands gehört. Beim Salut Festival in der Albert-Vahle-Halle auf dem CHIO-Gelände Aachen
landete der 14-jährige Youngster des RV Roxel im Sattel von Pico auf dem dritten Platz der Gesamtwertung. Nachdem Schulze Topphoff beim Eröffnungsspringen fehlerfrei Elfter geworden war (wir berichteten), ließ er in der zweiten Wertungsprüfung den achten Rang folgen. Damit schaffte er den Sprung ins Finale der besten 30 Reiter, in dem das Talent im Umlauf ohne Abwurf blieb. Im Stechen aber erlaubte sich Schulze Topphoff dann vier Strafpunkte und wurde Fünfter – seine Zeit von 34,96 Sekunden hätte aber auch bei einer fehlerfreien Runde den fünften Platz bedeutet. Den
Gesamtsieg sicherte sich Kathrin Stolmeijer (RFV Emsbüren) mit Neila vor dem Niederländer Niels Kersten mit
Ocean Hill Aktiva. Bei den Junioren schaffte Andrea Hoppe den Sprung unter die besten zehn. Die Amazone
vom RFV Handorf-Sudmühle reihte sich in der Gesamtwertung im Sattel von La Fleur auf dem achten Platz ein.
Nach Rang drei zum Auftakt qualifizierte sie sich als Siebte des zweiten Springens für das Finale. Im Großen Preis leistete sie sich dann mit der achtjährigen Stute einen Abwurf. Da ihre Zeit von 65,25 Sekunden aber recht schnell war, rettete Hoppe noch Platz neun. Nach drei Prüfungen triumphierte Theresa Ripke (RV Südangeln) vor Team-Europameisterin Justine Tebbel (Emsbüren). Marie Schulze Topphoff verpasste das Finale und kam nach zwei Wertungen mit Corpicco auf Rang 33. hh

Di., 03.12.2013

Finale des Junior-Cups der TG Baumberge RVA ist stolz auf seinen Youngster

FinaleTGBaumberge2013

Siegerehrung des Junior-Cups:  Die Albachtenerin Fiona Wilhelmer (l.) gewann mit ihrem Schimmelpony Filou vor dem Appelhülsener Cedric-Niklas Triebsch auf Kenneth (2.v.l.). Foto: Marion Fenner

Cedric-Niklas Triebsch vom RV Appelhülsen belegte im Finale des Junior-Cups der TG Baumberge, das erneut im Rahmen der Appelhülsener Dressurtage ausgetragen wurde, auf Kenneth den zweiten Platz.

Von Marion Fenner

Zwölf junge Reiter der Turniergemeinschaft Baumberge hatten im Sommer bei sieben Turnieren für den Junior-Cup eifrig Punkte gesammelt und sich damit für das Finale beim Turnier in Appelhülsen qualifiziert. Dort wurden die Karten – wie so oft in den vergangenen Jahren – noch einmal neu gemischt.

Eine E-Dressur und ein E-Springen mussten die Finalisten reiten. Letztlich setzte sich Fiona Wilhelmer vom RV Albachten mit ihrem Schimmelpony Filou durch. Sie gewann die letzte Prüfung und damit auch gleichzeitig die Gesamtwertung. Bereits im vergangenen Jahr hatte sich die Reiterin für das Finale qualifizieren können, doch dann sei ihr Pony kurz zuvor verkauft worden. In diesem Jahr hatte sie sich deshalb mit ihrem neuem Sportpartner Filou noch einmal besonders ins Zeug gelegt und konnte nun so richtig auftrumpfen.

Platz zwei ging an einen Neuling in diesem Wettbewerb: Cedric-Niklas Triebsch auf Kenneth. Er startet für den gastgebenden Verein RV Appelhülsen und konnte sich von seinen Fans so richtig feiern lassen. Über den dritten Platz freute sich Rieke Dickmänken vom RV Roxel. Sie hatte die Fuchsstute Lea gesattelt. Vierte wurde die Appelhülsenerin Johanna Lethaus auf Daiquirii.

Weiterlesen: Finale TG Baumberge 3. Platz Rieke Dickmänken

Reiten: Platz eins im Nationenpreis

MÜNSTER. Seinen tollen Sommer

krönte Philipp Schulze Topphoff (Foto) beim Finale des European-Youngster-Cup

(EYC) der Ponyreiter. Zum Abschluss der Turnierserie gewann der junge Reiter des

RFV Roxel mit der deutschen Equipe in Chevenez (Schweiz) den Nationenpreis.

Schulze Topphoff mit Don Carlos, Justine Tebbel (Emsbüren) mit Okehurst Little

Bow Wow, Lars Volmer (Legden) mit Carrick sowie Johannes Schuster (Pöttmes)

mit Spotlight One verwiesen Irland und die Niederlande auf die Plätze. Damit lag das

Team von Bundestrainer Peter Teeuwen auch in der EYCGesamtwertung ganz vorne.

Es war nach dem Triumph bei der Europameisterschaft der zweite große Erfolg für die

deutschen Ponyreiter. Und auch in der Einzelwertung gehörte der 14-Jährige zu den Besten.

Hinter dem Belgier Simon Morssinkhof belegte Schulze Topphoff den zweiten Rang, direkt

vor seiner Teamkollegin Tebbel. Quer durch Europa führte die EYC-Serie die Reiter, sie machte

Station im französischen Fontainebleau, in Wierden (Niederlande) und bei der EM in Arezzo

(Italien). Dabei ist dieses Turnierformat durchaus gleichzusetzen mit der Nationenpreis-

Serie bei den Großpferden. hh

Weiterlesen: Schulze Topphoff siegt mit Deutschland

Es war gar nicht so einfach, der Vorjahres-Fuchsmajorin des Reit- und Fahrvereins Roxel, Marie Fockenbrock, den Fuchsschwanz von der Schulter zu ziehen. Letztlich musste sich Fockenbrock geschlagen geben: 2013 heißt die neue Fuchsmajorin Lara Heggelmann.Von Siegmund Natschhke

Vorsitzender Christian Gäher (l.) präsentierte die alten und neuen Titelträger: (v. l.) Marlene Linesch, Lisa Schulze-Topphoff, Lara Heggelmann und Marie Fockenbrock.
Am vorherigen Ausritt hatten 41 Pferde und Ponys teilgenommen. Ein Planwagen war dabei, sechs Kutschgespanne, 55 Radfahrer sowie etliche „Schlachtenbummler“. „Wir haben eine Strecke ausgewählt, die nicht über die Hauptstraßen führt, sondern über Reit- und Wanderwege“, erklärte Manfred Schlattmann, der zweite Vorsitzende des Vereins.

Nachdem man sich am Morgen an der Reitanlage des Vereins getroffen hatte, ging es gemeinsam zur letztjährigen Pony-Fuchsmajorin Marlene Linesch, bei der es ein zünftiges Frühstück gab. Dann ging es weiter zum Kotten der Familie Zöltzer, von da aus Richtung Aatal zum Pferdehof von Josef Klümpers.

Herzhafte Erbsensuppe für die Teilnehmer

Dort gab es den „Satteltrunk“ für alle. Schließlich ritten und fuhren die Teilnehmer nach Altenroxel zur amtierenden Fuchsmajorin Marie Fockenbrock, die herzhafte Erbsensuppe kredenzte. Den Ausritt wertete Schlattmann als vollen Erfolg: „Es war wunderbar.“

Nicht nur das: „Wir haben traumhaftes Wetter“, meinte Daniela Waldmann von der Turnierleitung. Beste Voraussetzungen also, um auf der Reitanlage die neuen Fuchsmajore zu ermitteln. Christian Gäher, Vorsitzender des Vereins, teilte in Gruppen ein. Los ging es mit dem Nachwuchs.

Eine Familie, eine Sportart

Hier wurde Lisa Schulze-Topphoff neue Pony-Fuchsmajorin. Sie entstammt einer richtigen Reiterfamilie: Nicht nur Vater Bernd, sondern auch ihre beiden Geschwister nehmen regelmäßig an Turnieren teil. Bei den Großpferden gab es einen packenden Wettbewerb.

Mehrere Versuche, der Titelträgerin Marie Fockenbrock den Fuchsschwanz von der rechten Schulter zu ziehen, scheiterten. Dann kamen sie von allen Seiten: Fockenbrock stand mit ihrem Pferd, als Lara Heggelmann überraschend von hinten den Fuchsschwanz ergriff und damit neue Fuchsmajorin ist.

Ihre Titelträger feierten die Mitglieder des Reit- und Fahrvereins am Abend während des großen Fuchsjagdballs im Hotel-Restaurant Brintrup.

Deutsche Ponyspringreiter gewinnen Nationenpreis und damit auch Nationenpreisserie EY-Cup Pony Challenge

Chevenez/SUI – Die deutschen Ponyspringreiter sind nicht zu bremsen. Nach Mannschaftsgold bei den Pony-Europameisterschaften hat das Team von Bundestrainer Peter Teeuwen (Hanstedt) nun auch den Nationenpreis in Schweizer Chevenez und damit die die Teamwertung der EY-Cup Pony Challenge vor Belgien und Irland gewonnen.

Quer durch Europa führte die EY-Cup Pony Challenge und machte Station im französischen Fontainebleau, in Wierden in den Niederlanden und bei den EM im italienischen Arezzo. Beim Finale in Chevenez wurde Deutschland durch die drei Championatsreiter Philipp Schulze Topphoff (Havixbeck) mit Don Carlos (10 Strafpunkten im ersten Umlauf/ 9 im zweiten), Justine Tebbel (Emsbüren) mit Okehurst Little Bow Wow (4/0) und Lars Volmer (Legden) mit Carrick (0/0) sowie Johannes Schuster (Pöttmes) mit Spotlieght One (4/5) vertreten. Mit einem Endergebnis von 21 Strafpunkten verwies das Quartett die Teams aus Irland mit 26 Strafpunkten und den Niederlanden mit 32 Strafpunkten auf die Plätze. „Unsere Ponyreiter sind hochmotiviert. Die Erfolge in dieser Saison – zweiter Platz in Fontainebleau, Gold in Arezzo – haben sie natürlich zusätzlich beflügelt“, sagte Peter Teeuwen.